fingerspieleDiesen zweistündigen Workshop habe ich für das Klangrauschtreffen 2015 entwickelt. Es ist ein Spaßworkshop mit nützlichem Hintergrund.

Fingerbeweglichkeit & Koordination

Alle Instrumentalisten brauchen bewegliche Finger. Die kann man mit endlosen Skalen üben – oder auch mit der Fingerakrobatik, die ich in diesem Workshop anbiete. Neben gelenkigen Fingern können die Übungen aber auch die Feinmotorik und Hand-Augen-Koordination fördern. Durch regelmäßig ausgeübte, nicht alltägliche Bewegungen können neue Verknüpfungen im Gehirn gebildet werden, die nicht nur für das Spielen eines Instruments nützlich sein werden.

Verknüpfung der Hirnhälften

Durch Bewegungen über Kreuz oder rechts und links versetzt ausgeführten Übungen wird auch die Verbindung von rechter und linker Gehirnhälfte gefördert. Das hält das Gehirn wach und gefordert. Man könnte auch sagen, es sind „Zungenbrecher für die Finger“.

Partyspiele

Fingerspiele wie die „Mini La Ola“, „Plick“ oder die „Seiltänzerin“ sorgen auch auf Partys für Spaß. Und sicher kennen Sie das Spielchen „Knie-Nase-Ohr“ oder die wackelnden Mittelfinger, die durch Stummfilmen von Stan Laurel und Oliver Hardy bekannt wurden.

Workshop ohne viel Vorbereitung

Man braucht nicht viel für diese Gymnastikstunde der etwas anderen Art: Mitzubringen sind ein Bleistift und zehn Finger. Bei Letzteren reicht die übliche Aufteilung von fünf rechts und fünf links völlig aus. Der Bleistift muss nicht angespitzt sein. Am Ende des Workshops gibt es ein Papier mit Kurzberschreibungen zu allen Übungen als Erinnerungsstütze.

Video vom KlangRauschTreffen • 6. Juni 2015

Aufwärmübung „Plick“ vor dem Konzert am Samstagabend

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Jan Kristof Schliep

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